DER GRÜNSTEINHOF

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Impressionen - Wandern auf dem Victoriaweg

In den Osterferien sind wir zu Gast auf dem Grünsteinhof. An einem der Tage wollen wir gerne eine Wanderung durch das Oberlausitzer Bergland machen, und unsere Gastgeberin Stefanie hat dafür den Victoriaweg zwischen Spitzkunnersdorf und Hainewalde vorgeschlagen. Wir starten am Wanderparkplatz in Spitzkunnersdorf, mit dabei sind Arthur, Alwin, Franka und Fabian. Vor uns liegen 12 abwechslungsreiche Kilometer, die wir ausgerüstet mit Brötchen, Würstchen, Obst, Getränken und kleinen "Belohnungen" an diesem Tag schaffen wollen. Der Weg führt über Wiesen, Felder und durch Wälder, das Gras ist noch nass, deshalb ist festes Schuhwerk Pflicht. Da bald Mittagszeit ist, heißt die erste Aufgabe einen guten Picknickplatz finden. Nach einer guten halben Stunde entdecken wir etwas abseits vom Weg eine kleine Bachbrücke - der ideale Rastplatz. Gut gestärkt heißt unser nächstes Ziel Hainewalde, hier wollen wir das Kanitz-Kyawsche Schloss besuchen, welches durch einen Förderverein vor dem Verfall bewahrt wird. Da gerade eine Führung beginnt, schließen wir uns an und erfahren viel Interessantes zur Geschichte, können bis unter das Dach steigen und eine herrliche Aussicht genießen. Nach einer Auszeit im Schlossgarten führt unser Weg weiter am Ufer der Mandau und biegt dann zur Barockkirche Hainewalde ab. Arthur weiß aber, dass aus Hainewalde die berühmte Menschelbrause kommt und auch wo man sie kaufen kann. So folgen wir dem Mandauufer noch etwas weiter bis zu einen Spielplatz. Hier müssen wir natürlich erstmal bleiben und da der Brauseverkauf direkt auf der anderen Flussseite ist, werden die Erwachsenen mit dem Einkaufen beauftragt. Wegen der großen Auswahl im Geschäft beschließen wir eine Verkostung zu machen, an der Kasse erhalten wir dafür auch kleine Becher. Beim Kosten wird Schokoladengeschmack einstimmig zum Verlierer erklärt (Die schmeckt als Riegel doch besser!), für die restlichen Sorten findet jeder seinen Favoriten. Weiter geht es zur Barockkirche, diese ist zwar nicht offen, aber der Kirchgarten mit der alten Kanitz-Kyawschen Gruft ist nicht weniger interessant und Stefanie weiß viel darüber zu berichten. Der Weg verlässt nun den Ort und schlängelt sich wieder über die Wiesen und Felder. Die halbe Strecke haben wir geschafft und die ersten Beine werden müde. Nach einer kurzen Rast winkt aber als nächstes Ziel die Karasekhöhle. Der Sage nach soll der Räuberhauptmann Karasek hier seine Schätze versteckt haben, das gibt natürlich wieder Kraft zum Laufen. Die Höhle ist zwar keine richtige Höhle mehr, aber dafür ein wunderbarer Quarzfelsen zum drauf herumklettern. In jeder Nische und hinter jedem Felsblock könnte noch der Schatz stecken und so wird sehr intensiv darüber gefachsimpelt. Da aber sowieso keiner mehr die Kraft hätte, einen schweren Schatz nach Hause zu tragen, erleichtern wir noch etwas den Picknickrucksack und begeben uns zum nächsten Ziel unseres Rundweges - der Forstenschanze. Hier wird auch in der schneelosen Zeit trainiert und wir schauen eine Weile dabei zu. So richtig möchte aber doch keiner Skispringer werden und so wandern wir weiter zurück in Richtung Spitzkunnersdorf. Der Ort ist schon im Tal zu sehen und glücklicherweise geht es nur noch bergab. In Spitzkunnersdorf ist die barocke Nikolaikirche geöffnet und so schauen wir noch einmal kurz hinein. Der Altar wird gerade restauriert aber nach über sechs Stunden auf Schusters Rappen wollen auch alle nur noch zurück zum Parkplatz und sind froh und glücklich die abwechslungsreiche Wanderung geschafft zu haben.
Beim nächsten Mal wird der Karasekschatz aber gefunden!

TH

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